Amt für Ländliche Entwicklung Oberbayern
Ein starker Partner für einen starken Raum

Oberbayerns ländlicher Raum ist lebenswert und soll es bleiben. Auch die Menschen dort erwarten attraktive Lebens-, Wohn- und Arbeitsbedingungen. Wir entwickeln diese im politischen Auftrag mit den Bürgern und Gemeinden vor Ort.

Die Gemeinden Oberbayerns setzen auf unsere Unterstützung. Insgesamt betreuen wir rund 360 Projekte und gestalten attraktive Standortbedingungen für über 120 000 Bürgerinnen und Bürger. Davon sind 130 Dorferneuerungen in ca. 250 Ortschaften. Weitere Projekte sind 176 Flurneuordnungen und ein Unternehmensverfahren. Hinzu kommen sieben Integrierte Ländliche Entwicklungen mit rund 56 Gemeinden zur Stärkung von Regionen.

Aktuelles

Schwammregionen
Das Auerbergland will klimafest werden

Ein Bild von einem Saal mit vielen Teilnehmern auf Stühle, vorne steht eine Frau, die etwas präsentiert.

Die Klimaveränderungen sind auch rund um den Auerberg spürbar. Um sich dafür zu wappnen, haben sich die 14 Gemeinden der ILE Auerbergland für das Projekt „Klimafeste und wassersensible Landschaften“ zusammengeschlossen. In einem Workshop wurden nun die Potenziale der Region vorgestellt.  Mehr

Job & Karriere
Bachelor im Bereich Geodäsie, Geoinformatik, Kartographie (m/w/d)

Stellenausschreibung Duales Studium

Wir, das Amt für Ländliche Entwicklung in Oberbayern mit Sitz in München suchen einen Sachbearbeiter (m/w/d) für Geoinformationssysteme in der Abteilung Informationstechnik. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung bis 07.06.2024.  Mehr

Job& Karriere – Projektleiter in der Ländlichen Entwicklung
Mit Fingerspitzengefühl den Wandel im ländlichen Raum gestalten

Mehrere Menschen stehen an einem Tisch, auf dem ein Modell zu sehen

Der Projektleiter in der Ländlichen Entwicklung spielt eine zentrale Rolle bei der Umsetzung von Initiativen, die darauf abzielen, die Lebensqualität und Perspektiven im Ländlichen Raum zu verbessern. Einen Einblick in ihren Arbeitsalltag geben Agnes Dinkel und Matthias Weyerer vom ALE Oberbayern.  Mehr

Job & Karriere – Duales Studium Geoinformatik
Wo du die Navigationskarte für nachhaltige Entwicklungen schreibst

Ein Bild von zwei Personen im Büro, das Mädchen zeigt dem Jungen etwas.

Das Duale Studium im Bereich Geoinformatik am ALE Oberbayern ermöglicht es, nicht nur theoretisches Wissen zu erlangen, sondern dieses auch in praktischen Anwendungen umzusetzen. Das schätzen auch Lukas Thumm und Kimberly Baumann, die ihren praktischen Teil am ALE absolviert haben.  Mehr

Karriere – Ausbildungsberuf Techniker für Ländliche Entwicklung
Sichtbare Ergebnisse in Dorf und Flur gestalten

Ein Mädchen mit Tachymeter  ist von hinten zu sehen und trägt eine Warnweste. Im Feld stehen zwei Personen.

Der Techniker für Ländliche Entwicklung spielt eine entscheidende Rolle in der Gestaltung und Verbesserung ländlicher Gemeinden und Regionen. Einen Einblick in die Ausbildung, die im dualen System erfolgt, geben Annalena Söll und Stefan Müller vom ALE Oberbayern.  Mehr

Veranstaltungen
„Schwammdörfer und Schwammregionen“ Fachtagung 2024

Le Schwammdorf Titel Stefan Neumann

Vor Überflutungen und Dürre besser gewappnet sein, dabei Wasser speichern und Grundwasser neu bilden - wir unterstützen Sie dabei. Politisch Verantwortliche, Experten und Praktiker zeigten am 16. Mai auf Gut Wöllried inspirierende Praxisbeispiele. 

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Nachhaltig Planen und (Um-)Bauen
Hochschulkooperation – Revitalisierung des alten Gasthofs in Prutting

Ein Gruppenbild von Studierenden auf einer Treppe, die Modelle in der Hand halten.

Verfahren der Ländlichen Entwicklung sollen nachhaltig, qualitätsvoll und bedarfsorientiert unter Einhaltung der Klimaziele umgesetzt werden. Wie das aussehen kann, zeigt sich in einem aktuell laufenden Semesterprojekt mit der Technischen Hochschule Rosenheim, bei dem die optimalen Nutzungsmöglichkeiten zur Revitalisierung des alten Gasthofs in Prutting vorgestellt wurden.   Mehr

Integrierte Ländliche Entwicklung
„Unsere Landwirtschaft – dabei sein und verstehen“ – Neuer ILE Podcast

Rotes Herz auf grünem Untergrund

In dem neuen Podcast „Unsere Landwirtschaft – dabei sein und verstehen“ der ILE Zukunftsregion Rupertiwinkel e.V. erzählen die örtlichen Landwirtinnen und Landwirte mit viel Herzblut aus ihrem Leben und nehmen den Hörer mit in den Stall, zur Ernte, zum Heu machen oder auf den Wochenmarkt. Den Link zum Reinhören gibt’s im Beitrag.  Mehr

Wassermanagement
Pioniere im Klimawandel gesucht

Ein Dorfbach mit breiterem Kiesbett verläuft zwischen einer Straße und einem Fußweg in einer Grünanlage mit Bank.

Gemeindeverbünde reagieren auf die Herausforderungen des Klimawandels wie Starkregenfälle und Trockenphasen. Sie wappnen sich gemeinsam gegen Überflutungen und Dürre. Sind Sie dabei? 

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Schwammdorf
Best Practice – Das Ampertal als Schwammregion

Ein Luftbild vom Kühnhauser Weiher.

Viele Dörfer in Oberbayern haben mit den Herausforderungen des Klimawandels zu kämpfen, einige haben sich bereits mit dem Prinzip des Schwammdorfs dafür gerüstet. Eine Region, die das erfolgreich umgesetzt hat, ist das Ampertal. Der naturnahe Umbau des Kühnhauser Weihers und eine Flurneuordnung in Hirschbach tragen dabei erheblich zum Wasserrückhalt bei.  Mehr

Wasserrückhalt
Schwammdörfer – „Agieren ist immer günstiger als Reagieren“

Grafische Darstellung wassersensibler Maßnahmen

Infrastrukturmaßnahmen und Siedlungsdruck verschärfen das Problem von Starkregenereignissen durch immer stärker versiegelte Flächen. Wie wassersensible Maßnahmen Abhilfe schaffen können, erklärt der Landschaftsarchitekt und Stadtplaner Franz Damm.  Mehr

Weitere Beiträge

Interkommunale Zusammenarbeit
10 Jahre Ökomodellregion Waginger See-Rupertiwinkel

Ein Festsaal mit zahlreichen Gästen.

Eine gut besuchte Auftaktveranstaltung im Strandkurhaus in Waging am See legte den Grundstein für die Ökomodellregion Waginger See-Rupertiwinkel. Auch zur Feier des 10-jährigen Jubiläums dieser erfolgreichen Initiative kamen rund 160 Festgäste. Staatsministerin Michaela Kaniber sendete ihre Glückwünsche per Videobotschaft.  Mehr

Initiative boden:ständig
Pflugloser Maisanbau – „Wir müssen erst einmal Lehrgeld bezahlen“

Porträtbild von Mathias Auer, Landwirt und Berater des ALE

Die Bodenerosion erfordert besonders in Regionen mit hohen Niederschlägen ein Umdenken bei der Bearbeitung landwirtschaftlicher Flächen mit dem Pflug. Landwirt und Berater für das ALE Mathias Auer erklärt, warum konservierende Bodenbearbeitung für den Boden- und Gewässerschutz unverzichtbar ist.  Mehr

Streuobst für alle!
ALE Oberbayern auf der Fachtagung Apfel-Birne-Berge

Blick in den Ausstellungsraum mit Infoständen

Über 250 teils vergessene Apfel- und Birnensorten wurden in den vergangenen Jahren in bayerischen Voralpenlandkreisen aufgespürt. Ein Erfolg, der größtenteils dem Biodiversitätsprojekt „Apfel-Birne-Berge“ zu verdanken ist. Bei einer Fachtagung unter dem Motto „Wir feiern Streuobst!“ stellten die Projektverantwortlichen die Ergebnisse ihrer Arbeit vor.  Mehr

Land.Dorf.Zukunft
Staatspreis für gelungenen Wasserschutz

Eine Wasserrückhaltemulde in einer Wiesenlandschaft liegt vor einer frisch angepflanzten Baumreihe

Bad Endorf, Eggstätt und Höslwang im Landkreis Rosenheim sorgen gemeinsam mit ihren Landwirten für eine bessere Wasserqualität im Pelhamer See. Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber wird den Preis am 17. Oktober 2024 in feierlichem Rahmen in München überreichen. 

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Erfolg durch Dialog

Ländliche Entwicklung ist gemeinsames Handeln für den gemeinsamen Erfolg der Menschen im ländlichen Raum. Die notwendigen Maßnahmen erarbeiten wir im Dialog mit Gemeinden, Bürgern und Landwirten und setzen sie um. 

Gemeinden kooperieren

Zur interkommunalen Zusammenarbeit bietet die Ländliche Entwicklung den Gemeinden die Integrierte Ländliche Entwicklung. Dabei sollen die kooperierenden Gemeinden auf die Potenziale ihrer Region bauen, gemeinsam profitieren und ihre Identität bewahren. 

Bürger handeln

In der Dorferneuerung und Flurneuordnung ist die Bürgermitwirkung Grundprinzip. Dadurch übernehmen Bürger selbst Verantwortung für die Zukunft ihrer Heimat und die durchgeführten Maßnahmen bleiben nachhaltig wirksam. 

Planungen umsetzen

Die Planungen in der Dorferneuerung und in der Flurneuordnung erfolgen mit gesicherter Umsetzung. Dafür stehen Fördergelder, die Zuständigkeit für die Planfeststellung sowie die Bodenordnung zur Koordinierung der vielfältigen Landnutzungsinteressen zur Verfügung. 

Unsere Dienstleistung im Überblick

Unsere Aufgaben
Aufgaben der Ländlichen Entwicklung
Angesichts der Vielschichtigkeit der gegenwärtigen und der zu erwartenden Entwicklungen steht der ländliche Raum vor großen Herausforderungen. Er verfügt aber auch über vielfältige Potenziale, die es zu stärken gilt. Die Verwaltung für Ländliche Entwicklung leistet unter den sich verändernden Rahmenbedingungen vielfältige Beiträge zur nachhaltigen Entwicklung des ländlichen Raumes.
  • Sie stärkt die ökonomischen, ökologischen, sozialen und kulturellen Potenziale in den ländlichen Teilräumen,
  • ermuntert die Gemeinden und ihre Bürger, aktiv und eigenverantwortlich Entwicklungskonzepte für ländliche Gemeinden und Räume auszuarbeiten und umzusetzen sowie zur Stärkung der Eigenkräfte der Regionen beizutragen,
  • verbessert die Lebensqualität im ländlichen Raum, um damit die Heimatbindung zu vertiefen und die Standortfaktoren für die Wirtschaft zu optimieren,
  • sichert und stärkt die Grundlagen einer nachhaltigen Landbewirtschaftung sowie einer flächendeckenden Landnutzung,
  • verbessert die Produktions- und Arbeitsbedingungen in der Land- und Forstwirtschaft und macht damit die Betriebe fit für den Wettbewerb,
  • entflechtet und löst Konflikte bei der Landnutzung sozialverträglich und flächensparend,
  • unterstützt querschnittsorientierte, ressortübergreifende Förderkonzepte und realisiert flächenbeanspruchende Maßnahmen möglichst ressourcensparend,
  • unterstützt landwirtschaftliche Betriebe bei der Erschließung zusätzlicher Einkommensquellen,
  • unterstützt ländliche Gemeinden und Regionen, Energiekonzepte zu entwickeln und umzusetzen,
  • erhält und verbessert eine intakte Umwelt, die ökologische Vielfalt, die Schönheit und den hohen Erholungswert der Landschaft,
  • sichert die natürlichen Lebensgrundlagen durch Beiträge beispielsweise zum Trinkwasser-, Gewässer- und Bodenschutz,
  • unterstützt den Hochwasserschutz und hilft Hochwasser vorbeugend zu vermeiden,
  • hilft öffentliche Vorhaben ohne Enteignungen umzusetzen,
  • fördert die Innenentwicklung der Dörfer.
Unser Angebot
Angebot der Ländlichen Entwicklung

Aus diesen Aufgaben leitet die Verwaltung für Ländliche Entwicklung ihr Angebot ab:

  • Land- und Forstwirtschaft zukunftsorientiert unterstützen
  • Gemeinden nachhaltig stärken und damit vitale ländliche Räume sichern
  • öffentliche Vorhaben eigentumsverträglich realisieren
  • natürliche Lebensgrundlagen schützen und Kulturlandschaft gestalten
Unsere Grundprinzipien
Grundprinzipien der Ländlichen Entwicklung

Die Verwaltung für Ländliche Entwicklung arbeitet nach drei Grundprinzipien, die sich seit vielen Jahren bewährt haben:

  • Bürgermitwirkung
  • Projektträgerschaft in örtlicher Verantwortung
  • Bodenmanagement
Unsere Instrumente
Instrumente der Ländlichen Entwicklung

Je nach Aufgabenstellung werden bedarfsorientiert folgende Instrumente der Ländlichen Entwicklung eingesetzt:

  • Integrierte Ländliche Entwicklung
  • Gemeindeentwicklung
  • Dorferneuerung
  • Flurneuordnung
  • Unternehmensverfahren
  • Ländlicher Straßen- und Wegebau
  • Freiwilliger Landtausch
  • Freiwilliger Nutzungstausch