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(23.07.2026) Saaldorf‑Surheim, Lkr. Berchtesgadener Land – Mit Unterstützung der Europäischen Union und des Freistaats Bayern kann die Gemeinde Saaldorf-Surheim ihren geplanten Mehrgenerationenpark verwirklichen. Staatsministerin Michaela Kaniber überreichte am Freitag den Förderbescheid über 400.000 Euro aus dem ELER-Programm. Der neue Begegnungsort soll Menschen aller Generationen zusammenbringen und den Freizeitwert der Gemeinde erhöhen.
Lebendige Ortskerne und attraktive Begegnungsorte sind ein wichtiger Baustein für lebenswerte Gemeinden im ländlichen Raum. Mehrgenerationeneinrichtungen schaffen Räume, in denen Menschen aller Altersgruppen zusammenkommen, sich austauschen und das Miteinander aktiv gestalten können. Sie stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt und leisten einen wichtigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit ländlicher Gemeinden. Mit dem geplanten Mehrgenerationenpark verfolgt die Gemeinde Saaldorf-Surheim genau dieses Ziel. Da das Vorhaben aus eigenen Haushaltsmitteln nicht zu finanzieren gewesen wäre, beantragte die Gemeinde Fördermittel aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER). Für die Erschließungs- und Freiraumgestaltung des Projekts wurde ein Zuschuss von über 400.000 Euro bewilligt.
Den Förderbescheid überreichte Staatsministerin Michaela Kaniber am Freitag, 17. Juli 2026, im Rahmen einer Feierstunde symbolisch an den Ersten Bürgermeister der Gemeinde Saaldorf-Surheim, Andreas Buchwinkler. Dabei betonte sie die große Bedeutung solcher Projekte für den ländlichen Raum: „Ein Dorf lebt von den Menschen, die füreinander da sind. Orte, an denen sich Generationen begegnen, miteinander ins Gespräch kommen und gemeinsam Zeit verbringen, sind das Herz einer lebendigen Gemeinde. Genau solche Orte schaffen wir mit unserer Ländlichen Entwicklung“
Der Mehrgenerationenpark entsteht auf dem Gelände am Feuerwehrhaus beziehungsweise am Bauhof der Gemeinde. Geplant sind Spiel-, Bewegungs-, Motorik- und Aktionsflächen sowie Bereiche für gemeinschaftliches Gärtnern. So soll ein attraktiver Treffpunkt entstehen, der Menschen aller Generationen zum Verweilen, Begegnen und Mitmachen einlädt.
Die Planungen wurden im Rahmen der Fortschreibung des Ortsentwicklungsplans gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern entwickelt. Im Zuge der Öffentlichkeitsbeteiligung flossen zahlreiche Anregungen und Wünsche aus der Bevölkerung in das Konzept ein. Das Projekt steht damit beispielhaft für eine zukunftsorientierte Gemeindeentwicklung, die auf Bürgerbeteiligung, Nachhaltigkeit und den Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft setzt. Der Baubeginn ist für 2027 vorgesehen.